Anfrage zum Umsetzungsstand des Hitzeaktionsplans des Odenwaldkreises mit besonderem Fokus auf Klimaanpassungs- und Hitzeschutzmaßnahmen.

Dieser Hitzesommer hat deutlich gezeigt: Hitzeschutz und Klimaanpassung sind längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern müssen mit höchster Priorität angegangen werden. Mit diesen Herausforderungen beschäftigt sich aktuell auch der ExtremWetterKongress vom 23. bis 25. September in Hamburg.

Wir haben zu diesem Thema am Montag eine Anfrage eingereicht: Hier

Der Hitzeaktionsplan des Odenwaldkreises nennt zahlreiche Maßnahmen zur Klimaanpassung und zum Hitzeschutz, darunter Entsiegelung, Begrünung, Beschattung, die Sicherung von Frischluftkorridoren, öffentliche Trinkbrunnen sowie sogenannte „Cool Spots“ als Aufenthaltsorte an Hitzetagen. Zudem verweist er auf die Mitgliedschaft des Odenwaldkreises und seiner Kommunen im Bündnis Klima-Kommunen Hessen, durch die attraktive Fördermöglichkeiten bestehen.

In diesem Zusammenhang interessiert uns insbesondere, welche Förderanträge der Odenwaldkreis seit Verabschiedung des Hitzeaktionsplans im Bereich Klimaanpassung und Hitzeschutz gestellt hat, welche davon bewilligt wurden und in welcher Höhe Fördermittel geflossen sind. Darüber hinaus wollen wir wissen, welche Auswirkungen das bislang nicht fortgeschriebene Klimaschutzkonzept auf die Einstufung des Odenwaldkreises bei den Klima-Kommunen Hessen sowie auf mögliche zusätzliche Förderzuschläge nach der Hessischen Klimarichtlinie ab dem 1. Januar 2027 haben wird. Ebenso fragen wir nach der Bedeutung des 2022 beschlossenen Aktionsplans 2022–2025 für die Erfüllung der Mitgliedschaftsvoraussetzungen und dem Stand der damals angekündigten weiteren Maßnahmen an kreiseigenen Liegenschaften.