1. Elisabeth Bühler-Kowarsch

Ich bin 68 Jahre alt, verheiratet und lebe mit meinem Mann in Oberzent. Wir haben eine erwachsene Tochter und zwei kleine Enkelinnen. Ich habe 45 Jahre als Sekretärin in Erbach gearbeitet und bin seit einigen Jahren Rentnerin. Seit vielen Jahren engagiere ich mich bei den Grünen. Der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen war und ist für mich immer ein wichtiger Antrieb. Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt, ist aktueller denn je.
Wichtig ist mir auch der Zusammenhalt in der Gesellschaft und eine moderne Politik für Senior*innen. Wir brauchen Orte der Begegnung von jung und alt und passende Mobilitätsangebote für alle Generationen. Zu oft ist der Blick auf ältere Menschen vor allem auf Defizite fokussiert und die Tatsache, dass immer mehr Menschen auch gesund und aktiv alt werden, wird zu wenig beachtet. Deshalb ist es wichtig, unterschiedliche Generationen in die politische Arbeit einzubinden.
Gleichberechtigung und Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt ist auch nach vielen Jahren Engagement noch immer nicht verwirklicht.
Angst macht mir der Rechtsruck in unserer Gesellschaft. Aber Angst darf uns nicht lähmen, deshalb möchte ich mich auch weiterhin im Kreistag dafür einsetzen, dass wichtige Errungenschaften beim Schutz von Minderheiten und benachteiligten Menschen erhalten bleiben. Auf die Frage: Was hast Du damals getan, um diese negativen Entwicklungen zu verhindern, möchte ich wenigstens antworten können „Ich habe es versucht und mich engagiert
2. Dr. Jonas Schönefeld

Ich bin 38 Jahre alt und lebe mit meiner Frau und unserem Sohn in Michelstadt. Nach meinem Studium der Umweltwissenschaften arbeite ich heute an einem Forschungsinstitut in Darmstadt. Der Odenwald ist meine Heimat – eine Region, die wir bewahren und zukunftsfähig gestalten müssen.
Die Folgen des Klimawandels sind längst spürbar. Deshalb setze ich mich für wirksamen Klimaschutz und innovative Ideen ein, die unsere Region voranbringen, ohne jemanden zurückzulassen – ob jung oder alt, verwurzelt oder neu dazugekommen, mit oder ohne Behinderung, mit oder ohne Migrationsgeschichte. Als Wissenschaftler entwickle ich Lösungen und beschaffe die Mittel für ihre Umsetzung.
Politische Erfahrung bringe ich als Kreissprecher der GRÜNEN (2016–2018), Sprecher des Arbeitskreises Mobilität (2019–2021) und seit 2021 als Fraktionsvorsitzender im Kreistag sowie in der Michelstädter Stadtverordnetenversammlung mit.
3. Judith Schreck

Nach meinem Studium der Staatswissenschaften in Erfurt hat mich mein Weg 2018 in die Kommunalpolitik geführt: erst als Mitarbeiterin der GRÜNEN Stadtverordnetenfraktion in Darmstadt, seit 2022 als Fraktions‑ und Kreisgeschäftsführerin der GRÜNEN im Odenwaldkreis.
Ich bin 36 Jahre alt, lebe mit meiner Familie in Breuberg und bin Mutter. Das Thema Nachhaltigkeit liegt mir besonders am Herzen – ich möchte, dass Kinder heute und in Zukunft unter Bedingungen aufwachsen können, die ihnen ein gesundes und sicheres Leben ermöglichen. Themen wie Bildung, Klima-, Umwelt- und Naturschutz sind dabei eng miteinander verbunden und betreffen vor allem junge Menschen.
Mein Leitsatz „Global denken, lokal handeln“ begleitet mich schon lange. Für mich beginnt nachhaltiges Handeln direkt vor Ort – durch engagierte Menschen und konkrete Projekte. Dabei ist es mir wichtig, Bürgerinnen und Bürger aktiv in Entscheidungsprozesse einzubeziehen, damit unsere kommunale Zukunft gemeinsam gestaltet werden kann.
4. Thomas Väth

Natur- und Tierschutz sind seit jeher meine Herzensangelegenheit. Ich setze mich für den Erhalt unserer Artenvielfalt, die Renaturierung bedrohter Lebensräume und den Schutz unserer Wälder ein. Mit ist wichtig, dass Tiere respektvoll behandelt werden – ob in der Landwirtschaft, in der Wildtierpflege oder im Alltag. Mein politischer Anspruch ist es, Verantwortung für Klima, Natur und unsere Mitgeschöpfe zu übernehmen.
Ich bin seit 2021 Mitglied der GRÜNEN Fraktion im Kreistag und dort für Natur- und Umweltschutz zuständig. Außerdem bin ich als Vertreter des NABU Mitglied im Landschaftspflegeverband des Odenwaldkreises.
Ich bin 61, Dipl. Ing. Landespflege und selbstständiger Unternehmer. Seit 2013 lebe ich in Oberzent/ Gebhardshütte, wo ich in meiner Freizeit am liebsten mit meinen Hunden un Pferden die Wälder durchstreife.
5. Alexandra Benz

Ich bin 36 Jahre alt, lebe in Breuberg und engagiere mich seit zehn Jahren kommunalpolitisch bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Schon während meines Studiums des Umwelt- und Bioressourcenmanagements setzte ich mich für Umwelt- und Klimaschutz ein. Nach dem Studium wählte ich bewusst den Weg in die Kommunalpolitik, um dort mitzuwirken, wo Entscheidungen das Leben direkt prägen.
Heute bin ich Geschäftsführerin eines Grünen Kreisverbands und arbeite täglich an politischen Lösungen auf kommunaler Ebene. Für mich ist Kommunalpolitik gelebte Demokratie: Sie verbindet und spaltet nicht. Bürger*innen müssen aktiv einbezogen werden – besonders junge Menschen, die noch zu selten gehört werden, obwohl sie von Entscheidungen stark betroffen sind. Ob gute Schulen, ÖPNV oder Jugendangebote: Ihre Anliegen verdienen Gehör.
Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der alle sicher und frei leben können. Rechtspopulismus, Hetze und Rassismus bedrohen unseren Zusammenhalt. Deshalb müssen wir demokratische Werte verteidigen und Solidarität stärken. Zukunft gelingt nur gemeinsam – sozial gerecht, ökologisch verantwortungsvoll und mit Blick auf alle Menschen.
6. Frank Diefenbach

Mein Name ist Frank Diefenbach, ich bin 56 Jahre alt, habe eine erwachsene Tochter und wohne in Michelstadt. Ich bin Lehrer am Gymnasium Michelstadt und unterrichtet dort die Fächer Politik & Wirtschaft und Geschichte.
Von 2019-2024 war ich für die Grünen als Mitglied im Hessischen Landtag tätig. In dieser Zeit habe ich mich schwerpunktmäßig darum gekümmert, wie wir die Entwicklung unserer Wälder so gestalten können, dass sie den Herausforderungen des Klimawandels gerecht werden. Daneben habe ich mich intensiv um die Bildungspolitik gekümmert, ein Thema, das auch für die Odenwälder Politik immer wichtiger wird: Der Odenwaldkreis muss seine differenzierte Bildungslandschaft mit schulischen Angeboten aller Art bewahren. Schulen müssen zudem Orte sein, an denen man gerne lernt und lehrt.
Daneben setze ich mich vor allem für einen weltoffenen Odenwaldkreis ein. Der Sicherung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung müssen wir auch im Odenwaldkreis einen hohen Stellenwert einräumen: Demokratie und Weltoffenheit sind nicht nur eine Frage der Lebenshaltung, sondern auch ein Standortfaktor für unser Odenwälder Wirtschaftsleben.
7. Cornelia Kirchhoff-Lange

1990 bin ich vom Sauerland in den Odenwald gezogen und habe diese wunderbare Landschaft und ihre Menschen lieben gelernt. Seitdem lebe ich mit meiner Familie in Fränkisch-Crumbach. Nach Lehramtsstudium und Staatsexamen war ich 25 Jahre Lehrerin an der Georg-August-Zinn-Schule, davon 13 Jahre in Leitungsfunktionen. Heute bin ich als Pensionärin weiterhin aktiv – selbstständig im Bereich Buchführung und Jobcoaching.
Ich engagiere mich als Sprecherin des GRÜNEN Ortsverbands, Auditorin für das Hessische Gütesiegel Berufsorientierung und im Förderverein der Schule. Mein Herzensanliegen: Kinder und Jugendliche fördern und ihnen Perspektiven eröffnen. Dafür setze ich mich für gute Bildung, digitale Infrastruktur, Ganztagsbetreuung, Schulsozialarbeit und verlässliche Kita-Angebote ein.
Darüber hinaus kämpfe ich für Natur- und Klimaschutz sowie eine nachhaltige Wirtschaft, die jungen Menschen im Odenwald Arbeit und Zukunft bietet.
8. Manfred Holschuh

Ich bin 72 Jahre alt und wohne seit meiner Geburt gemeinsam mit meiner Lebenspartnerin in Erbach. Vor meinem Renteneintritt habe ich als Sozialpädagoge in Kinderheimen und Kindertagesstätten gearbeitet. Seit vielen Jahren bin ich Mitglied bei den GRÜNEN und habe bereits im Erbacher Stadtparlament, im Magistrat sowie im Kreistag Erfahrungen sammeln dürfen.
Im Kreistag möchte ich mich besonders für den Ausbau und die Verbesserung der Radwege, für mehr Lademöglichkeiten für E‑Autos, für die Elektrifizierung der Odenwaldbahn sowie für eine Ausweitung, Beschleunigung und höhere Zuverlässigkeit der Zug‑ und Busverbindungen einsetzen. Das wäre zugleich ein Beitrag zum Klimaschutz. Auch der Ausbau von Solar- und Windenergie ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Thema.
Darüber hinaus setze ich mich für mehr soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und den Schutz von Minderheiten ein sowie für den Ausbau unserer Schulen. Im Kampf gegen Rechtspopulismus braucht es eine ehrliche Politik ohne Anbiederung an extreme Positionen – und notfalls auch ein Verbot der AfD.
9. Hedwig Seiler

Ich bin seit vielen Jahren politisch aktiv und setze mich mit Leidenschaft für ökologische und soziale Belange im Odenwaldkreis ein. Unsere Region soll lebenswert bleiben – für alle Generationen. Deshalb ist mir wichtig, Natur und Klima zu schützen und nachhaltige Lösungen umzusetzen.
Genauso liegt mir die Beteiligung von Menschen am Herzen: Frauen sollen stärker in der Politik vertreten sein, und Jugendliche müssen bei Entscheidungen mitreden können. Für eine moderne Mobilität brauchen wir sichere Fahrradwege im ganzen Landkreis, eine Bahn im Halbstundentakt und deutlich bessere Busverbindungen. Als kritische Stimme gegenüber einer betonlastigen Baupolitik möchte ich dafür sorgen, dass wir nicht nur bauen, sondern gestalten – ökologisch, sozial und mit Blick auf die Zukunft.
Seit 40 Jahren lebe ich in Bad König, wo ich seit Langem aktiv bin. Dort habe ich die Waldgruppe des evangelischen Kindergartens initiiert und mich stets für Natur- und Klimaschutz eingesetzt. Auch hier gilt: Wir brauchen mehr Grün statt Beton, bessere Radwege – etwa Richtung Ober-Kinzig – und eine Verkehrswende, die alle mitnimmt. Für diese Ziele trete ich mit Überzeugung an.
10. Lutz Hensel

Mein Name ist Lutz, ich bin ledig, aber seit vielen Jahren liiert und wohne in Brombachtal.
Mit 60 Jahren gehe ich auf den Ruhestand zu und möchte mich stärker für die Allgemeinheit engagieren.
Als Gärtnermeister im Garten- und Landschaftsbau bin ich Mitglied im NABU und unterstütze diesen aktiv.
Meine Leidenschaft gilt den alternativen Energien. Wir brauchen sie, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Weg in die Unabhängigkeit kostet jetzt viel Geld, wird sich aber später für uns alle auszahlen. Gerade der Odenwaldkreis hat großes Nachholpotenzial. Unsere Infrastruktur muss massiv gestärkt werden, und alternative Lösungen gehören vorangebracht – zum Wohle von Bürgern und Umwelt.
Radwege, Sharing-Angebote für E-Autos und Fahrräder, sowie Verbesserungen in Schulen, Kindergärten und Pflege sind dringend nötig.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Demokratie, die mehr denn je verteidigt werden muss. Eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sehe ich dabei als zentralen Aspekt. Unser Gemeinschaftsdenken muss gestärkt werden.
Dafür stehe ich.
Listenplätze 11 – 37
11. Brunhilde Waidele
12. Tim Koch
13. Angelika Wöhrle
14. Horst Kowarsch
15. Maline Thierolf-Jöckel
16. Tobias Hartmann
17. Petra Väth
18. Colin Seeger
19. Denise Ellwein
20. Bernhard Kreutzer
21. Julia Giebenhain
22. Thomas Contag
23. Christa Weyrauch
24. Volker Oesterling
25. Elke Bischoff
26. Lukas Minnich
27. Elke Seipp-Guthier
28. Petra Neubert
29. Gerlinde Freiling
30. Matthias Müller
31. Juni Geier
32. Jörg Friedrich
33. Evi Höhl
34. Leonhard Emig
35. Gudio Bischoff
36. Klaus Overkamp
37. Reinhard von Tenspolde