Grüne Jugend zu Odenwaldbahn und OREG-Werbung
Missstände im Odenwaldkreis
Die Grüne Jugend hat das Gefühl, dass die Verantwortlichen mehr mit ihrem Dienstwagen unterwegs sind als mit der Bahn fahren und somit die wirklichen Zustände in den Zügen nicht kennen. Auch bezweifelt die Grüne Jugend die Fahrgastzahlen die der RMV veröffentlicht hat.
Würden die Verantwortlichen einmal zu den Stoßzeiten mit dem Zug fahren, dann könnten sie sich sicher einige Geschichten von den Pendlern anhören wie die wahren Verhältnisse in der Odenwaldbahn sind. Lobend bleibt zu erwähnen, dass die Mitarbeiter der VIAS sich sehr bemühen. Zum Beispiel werden die Fahrgäste in den überfüllten Zügen durch Durchsagen in die Erste Klasse gelotst um ein wenig Abhilfe zu schaffen.
Schwer ist nur den Verantwortlichen für die Misere zu finden, da man mit dem Fahrzeughersteller, dem Netzbetreiber, dem Privatunternehmer und den Auftraggebern sehr viele einem Boot sitzen hat.
Die Grüne Jugend fragt sich, warum der RMV keine weiteren Züge der Deutschen Bahn anmietet und weshalb überhaupt ein Privatunternehmen mit eingebunden wurde.
In diesem Zusammenhang kritisiert die Grüne Jugend die ständigen
Gründungen von staatlichen GmbH's, die die Aufgaben übernehmen, dem
Parlament aber nicht mehr direkt unterstellt sind. Dies führt in eine
Unübersichtlichkeit in der Niemand mehr verantwortlich sein will.
Was dann alles passiert kann sieht man an der auch in der zu Recht von Grünen, WASG, FDP und CDU kritisierten „odenwaldregional“- Werbung der Odenwald Regionalgesellschaft mbh (OREG). Dieser Kritik kann die Grüne Jugend in allen Punkten zustimmen.
Mehr Informationen zur Grünen Jugend Odenwaldkreis gibt es im Internet
unter www.gruene-odenwald.de/gjo