28.6.2005:
Grüne Jugend: Kopiergeld höhlt die Lernmittelfreiheit im Odenwaldkreis immer weiter aus - Kopien statt Bücher
Odenwaldkreis - Die Grüne Jugend Odenwald kritisiert scharf, dass an Odenwälder Schulen die Lernmittelfreiheit immer weiter ausgehöhlt werde. Als jüngstes Beispiel verweist die Grüne Jugend auf das Gymasium Michelstadt. Auch an anderen Schulen ist diese Praxis gang und gebe. Der Schulelternbeirat hat beschlossen, dass pro Kind und Jahr 10 Euro Kopierkosten bezahlt werden sollen. Nach Einholung von Informationen beim elternbund hessen, ist eindeutig klar, das Kopiergeld nur eine freiwillige Leistung sein könne. "Eltern können nicht gezwungen werden, Geld zu geben". "Das Einsammeln von Geld für Kopien höhlt die Lernmittelfreiheit sebstverständlich aus". Auch das Staatliche Schulamt teilte mit, "ein einklagbarer Anspruch gegen die betroffenen Eltern ergibt sich hieraus jedoch nicht. Sinnvoll ist es in diesem Zusammenhang insbesondere, für Sozialfälle entsprechende Ausnahmeregelungen vorzusehen".
Einerseits könne es doch nicht sein, so die Grüne Jugend, dass zunehmend Kopien, die Bücher in den Schulen ersetzen. Damit verkomme die Lernmittelfreiheit zu einer Farce. Andererseits erhalten die Schüler für die 10 Euro keine Kopien, denn bei einem Preis von z. B. von 4 Cent pro Kopie, müsste jeder Schüler 250 Kopien bekommen. Wo bleibt das restliche Geld?
Ebenso müssen nach Ansicht der Grünen Jugend die Eltern von den Schulelternbeiräten explizit darauf hingewiesen werden, dass das Kopiergeld eine freiwillige Leistung ist, den Bildung dürfe nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Eltern können nicht genötigt werden Kopierkosten zu zahlen, denn nach wie vor gehe die Grüne Jugend davon aus, dass Bücher die Regel in der Schule sein sollten. Es sei schlicht und einfach unverschämt, bei den Eltern den Eindruck zu vermitteln, dass Kopiergeld zu bezahlen sei.

Der neue Vorstand der Grünen
Jugend von links nach rechts: Thang Huynh Minh, Carolyn Ludwig, Sulamith Bereiter,
Alexander Ulrich, Frank Schellenberger, Caroline Clormann.
Es fehlen Bernd Hitzemann und Lea Schneider.
Kreismitgliederversammlung der Grünen Jugend
"Das Junggrüne Konklave"
Am 21.4.2005 traf sich die Grüne Jugend
Odenwaldkreis (GJO) zu einer Mitgliederversammlung in Michelstadt.
Unter anderem wurden Anträge für die nächste Landesmitgliederversammlung
verabschiedet und ein neuer Vorstand gewählt.
Als SprecherIn wurden Caroline Clormann (Brombachtal)
und Frank Schellenberger (Erbach) im Amt bestätigt.
Das Amt der Pressereferentin übt ab sofort Sulamith Bereiter (Brombachtal)
aus. Alexander Ulrich (Steinbuch) fungiert als Frauenpolitischer Sprecher. Weiter
wurden als
Gesundheitspolitische Sprecherin Lea Schneider (Brombachtal), Sicherheitspolitische
Sprecherin Carolyn Ludwig (Michelstadt), Umweltpolitischer Sprecher Bernd Hitzemann
(Hassenroth) und als Kulturpolitischer Sprecher Thang Huynh Minh gewählt.
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ein wenig "kunst"von uns |
Am 15.7.04 fuhren wir in den Landtag:

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