Für
einen sozialen Odenwaldkreis - Umsetzung von Hartz IV
Nach wie vor sind wir der Auffassung, dass eine Starkenburger Arbeitsgemeinschaft mit dezentralen Job-Centern die richtige Antwort gewesen wäre, um das Projekt Hartz IV in unserer Region vernünftig umzusetzen. Aus Berichten von Betroffenen im Odenwaldkreis geht hervor, dass bei der Umsetzung von Hartz IV im Odenwald erheblicher Verbesserungsbedarf besteht, sowohl für die Betroffenen als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des kommunalen Job-Centers. Von Hartz IV Empfängern wurde auch deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die Zentralisierung in Erbach statt Bürgernähe und Servicefreundlichkeit nur einen erhöhten Zeit-, Fahrt- und Kostenaufwand bedeutet.
Wir werden uns daher auch im neu zu wählenden Kreistag dafür einsetzen, dass jetzt endlich das Fördern und nicht das Fordern im Vordergrund steht.
Wir treten dafür ein:
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dass zusätzlich dezentrale Job-Center in Kommunen eingerichtet werden
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dass die Fallmanager ihrer Verpflichtung zur Erreichbarkeit zu vorgegebenen Kernzeiten nachkommen
- dass die Beratung so erfolgt, dass berechtigte Leistungen gewährt und nicht verweigert werden
- dass die Bearbeitungszeiten auf 2 Wochen verkürzt werden, ansonsten Vorschusszahlung
- dass die Fallmanager gut ausgebildet und geschult werden, um mit den Betroffenen Lösungen zu finden
- dass ein Klima entsteht, in dem die Menschen ohne Scham und Scheu ihre Ansprüche einfordern können und menschenwürdig behandelt werden.
- dass der vorgegebene Betreuungsschlüssels (1:75) eingehalten wird
- dass eine Ombudsstelle eingerichtet wird
- dass Zusatzjobs nur als sinnvolles Mittel einer individuellen Integrationsstrategie und soweit möglich in Verbindung mit weiterführenden und ergänzenden Angeboten eingesetzt werden
- dass ein Gesamtkonzept zur Entwicklung und Vermittelung der Betroffenen erstellt wird
(beschlossen bei der KMV der Grünen 24.11.2005)