Frauenpolitik / Gender Mainstreaming
-WIR WOLLEN AUCH ERFOLG!
-WIR WOLLEN AUCH MACHT!
-WIR WOLLEN AUCH GELD!
und das, ohne auf Familie, Kinder, Freunde zu verzichten.
Die Grünen im Kreistag treten dafür ein, dass Frauen alle öffentlichen Bereiche in Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft maßgeblich mitgestalten und dass Männer ihrer Verantwortung im privaten Bereich gerecht werden, damit Geschlechtergerechtigkeit tatsächlich gelebt wird und auch Männer die Möglichkeit haben, Kinder und Karriere zu vereinbaren.
Wir setzen uns ein für:
- die Umsetzung des Berichts der Frauenbeauftragten aus dem Jahr 2003 über "Grundsätze des Gender Mainstreaming und die in diesem Zusammenhang stehenden Aktivitäten in der Kreisverwaltung" durch
eine Impulsveranstaltung zur Einführung von Gender Mainstreaming im Rahmen einer Kreistagssitzung
die Einrichtung einer paritätisch besetzten Steuerungsgruppe zu Fragen des Gender Mainstreaming
Fortbildung und Schulung der Beschäftigten der Kreisverwaltung zu dieser Thematik.
- die Untersuchung des Sozial- und des Bauamtes nach den Kriterien der Geschlechtergerechtigkeit (gender budgeting) in der nächsten Legislaturperiode
- die jährliche Berichterstattung im Kreistag über die umgesetzten Maßnahmen und die Bereitstellung der für die Maßnahmen benötigten Haushaltsmittel
- die Umsetzung des Frauenförderplans und die sichtbare Ernennung von Frauen in Verantwortungspositionen
- die Untersuchung der Auswirkungen aller Entscheidungen des Kreises auf die Geschlechter, mit dem Ziel, mehr Gerechtigkeit unter den Geschlechtern zu erreichen (gender mainstreaming)
- die Berücksichtigung von Kriterien zu Gunsten von Betrieben, die Frauförderpläne haben und/oder eine Gender-Strategie verfolgen, bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen - bei Einhaltung des geltenden Rechtes
- die Einrichtung einer Telefon-Hotline, die in Schulen bekannt gemacht wird, damit Mädchen und Frauen in Not sich Unterstützung holen können
- eine spezifische Begleitung und Unterstützung der Alleinerziehenden in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik
- die Aufforderung an Schulen, weibliche Vertrauenspersonen als Ansprechpartnerinnen für Schülerinnen zu benennen
- die ideelle und finanzielle Unterstützung von Frauenselbsthilfe-Projekten durch den Kreis (Frauenhaus, AOF ...)
- die Qualifizierung von Frauen durch Frauen, zum Beispiel bei Qualifizierungsmaßnahmen, Weiterbildungsmaßnahmen des Kreises oder bei VHS-Kursen
- den Einsatz der Kreisfrauenbeauftragten zur Unterstützung der Frauenbeauftragten in den Städten und Gemeinden, damit die nötigen Impulse für eine offensive Frauenpolitik im Odenwaldkreis gegeben werden
- die Beratung der Frauen vor Ort durch die vorhandene mobile Beratung, nicht nur zu beruflichen Themen sondern auch zu Anliegen und Problemen der Frauen bei der Alltagsbewältigung
- die Ahndung jeder Form der Diskriminierung gegenüber Frauen und Mädchen.
(beschlossen bei der KMV der Grünen 24.11.2005)